IG Seebucht
Autofreie Siedlung
Biel-Nidau

IG Seebucht
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Besucher / Update 21/9/2006

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Nachhaltig wohnen in Biel


Nachdem die IG Seebucht in den vergangenen fünf Jahren erfolglos versucht hatte am See und im Schüsspark Terrain für ihr Vorhaben zu erwerben, scheinen beim neuen Grundstück auf dem Gurzelenparkplatz alle Signale auf grün geschaltet. Stadtpräsident und Baudirektor unterstützen unser Vorhaben und wenn am 9.12. die Abstimmung zu den „Stades de Bienne “ positiv verläuft, könnte eine zu gründende Bauträgerschaft zu guten Konditionen Land im Baurecht von der Stadt Biel erwerben und das erste Minergie-P-Eco Haus mit integriertem Mobilitätskonzept realisieren. (mehr zum Projekt „Bikecity 1“)

 
Warum autofrei wohnen?

Die IG Seebucht hat zum Ziel, in Biel-Nidau autofreie oder autoarme Wohnüberbauungen zu verwirklichen. Die IG Seebucht ist die Interessenvertreterin für jene Menschen, die in dieser Region ökologische und autofreie bzw. autoarme Mustersiedlungen errichten wollen.

Tatsache ist nämlich, dass in Städten wie Bern oder Zürich schon heute 45% der Haushalte ohne eigenes Auto leben. In der Stadt Biel beläuft sich der Anteil an autofreien Haushalten immerhin auf 31%, was immer noch höher ist als der schweizerische Durchschnitt von kanpp 20% [mehr zu diesen Zahlen: Mikrozensus].
Es liegt auf der Hand: die Zentren der Schweizer Ballungsgebiete sind zwar verkehrstechnisch gut erschlossen, ein zusätzlicher Mehrwert kann jedoch im Bereich der Wohnqualität erreicht werden: darum ökologische und autofreie Siedlungen.

 
Die IG Seebucht brachte das ehemalige expo.02-Gelände am Bielersee als ideale Baufläche für eine autofreie Siedlung in die Diskussion ein. [mehr zum Projekt 'Autofreie Siedlung Biel-Nidau']  

Warum autofrei wohnen?
Es gibt viele Gründe, hier die wichtigsten:

  • Ruhig wohnen:
    ungestört von Autolärm wohnen und leben.
  • Mehr Spielraum und Sicherheit für die Kinder:
    Kinder sind auf ein sicheres Umfeld für die ersten eigenständigen Kontakte angewiesen
  • Mehr Platz zum Leben:
    Der Verzicht auf grosse Parkplätze schafft Raum für andere
  • Weniger Miete:
    Als Mieter subventioniere ich nicht mehr die Tiefgarage des Nachbarn mit.
  • Zufahrt gewährleistet:
    Auch das Feuerwehrauto findet seinen Weg


 

 

Aktuell

Newsletter Winter 2007

Bikecity 1 auf dem Gurzelenparkplatz - es sieht gut aus !
Hier gibt's den ganzen NEWSletter.

Jahresversammlung 2007

Die diesjährige JV der IG Seebucht findet am Donnerstag 13.12 am Tiefenmattweg 29 (1. Stock) um 19.00 Uhr statt.
Kaspar Meuli tritt aus dem Vorstand zurück, dafür möchte sich Peter Wagner wählen lassen. Es gibt einen kleinen Imbiss und neben dem statuarischem Teil neue Infos zum Projekt „Bikecity 1“.
Ich wäre froh, wenn sich die Interessierten anmelden würden (zB. mit dem Talon Fragebogen, oder per tel/fax/email).

Fragebogen

Projekt „Bikecity 1“ tritt nach dem positiven Bescheid des Bieler Gemeinderates (s. Presseartikel im Bieler Tagblatt vom 01.12) demnächst in eine neue Phase.
Es gilt jetzt Leute zu finden, die an diesem Ort wohnen und arbeiten möchten. Laden Sie den Fragebogen hinunter und schicken Sie ihn ausgefüllt per mail oder post an uns zurück (die Daten werden vertraulich behandelt).
(Anhang: Fragebogen)

Zwischenbericht
Autofreies und energieeffizientes Wohnen Biel/Nidau


Bedenkt man, dass in den letzten 50 bis 60 Jahren die Entwicklung vieler Stadtzentren eng mit der Verbreitung des Automobils verbunden war, realisiert man nur schon die räumlichen Grenzen dieser Entwicklung. Autos verstopfen Städte!

Eine Möglichkeit zur Lösung dieses Problems besteht darin, den Menschen die aus irgend einem Grund kein Automobil brauchen oder wollen attraktiven Wohnraum in den Zentren anzubieten.

Dieser Zwischenbericht dokumentiert die konkrete projektorientierte Arbeit für den Fall Biel/Nidau.

mehr zu diesem Zwischenbericht


Und der Expo.Park?

Der Vorstand der IG Seebucht hatte die Gelegenheit im Mitwirkungsverfahren in die
Dokumentation zu schauen - und unseren Senf dazu zu geben!
Fazit: Eine Katastrophal kleinmütige Zerstückelung einer an sich guten Parzelle findet laut den neusten Plänen statt. Zum Wohnbauen werden die problematischen (sprich
von versch. Schwermetallen zu sanierenden) Flächen betimmt.
Weiter entstehen zu viele Parkplätze am falschen Ort, problematisch erschlossen (Badigäste mit Kind und Kegel, Velos und Autos müssen sich ein langes Strässchen teilen). Dieser neue Zonenplan ist devinitiv weniger attraktiv als der Entwurf 2002. Darum distanziert sich die IG Seebucht zu diesem Zeitpunkt von dem neuen, Zonenplan.
mehr Kritik?

Es gibt alternativen zu Nidau:

Sind Sie konkret an einer Autofreien Siedlung in der Stadt Biel interessiert?

Teilen Sie uns bitte Ihre Meinung hier mit, oder lesen Sie mehr dazu.


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