IG Seebucht
Autofreie Siedlung
Biel-Nidau

 


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Pressespiegel

Was berichtet die Presse über das Projekt 'Autofreie Siedlung in der Seebucht Biel-Nidau'?
Die Liste ist (noch) nicht vollständig, und wir nehmen gerne uns unbekannte Meldungen per eMail entgegen.



Seebucht: Ein Zwischenschritt

Bieler Tagblatt vom 27.09.2003, Ressort Biel-Agglo, von Martin Arn

Die Umfrage zum Richtplan für den Expo.park hat die Nidauer und Bieler Gemeinderäte dazu bewogen, über die gesamte Seebucht nachzudenken. Auch über die Nutzung will man sich Gedanken machen.

Expo.park: Nach der Mitwirkung
Ein Zwischenschritt
Das Mitwirkungsverfahren für den Expo.park ist ausgewertet und hat die federführenden Politiker zu einem Zwischenschritt veranlasst: Die ganze Seebucht soll nun in die Planung einbezogen werden.
ma. Die Auswertung des Mitwirkungsverfahrens für die Arealentwicklung «Expo.park Nidau» hat die zuständigen Nidauer und Bieler Gemeinderäte dazu gebracht, die Planung neu zu überdenken und auszuweiten. Wie die Gemeinderatsdelegation unter dem Vorsitz von Nidaus Gemeindepräsident Bernhard Stähli schreibt, soll nun eine Gesamtplanung für die ganze Seebucht (von Vingelz bis zum Nidau-Büren-Kanal) geprüft werden.
Die Umfrage unter Gemeinden, Verbänden, politischen Parteien und Umweltschutzorganisationen habe zudem ergeben, dass nicht nur der Perimeter, sondern auch «die Nutzung umstritten» sei. Der Richtplan, der von Mitte Mai bis Mitte Juni in Nidau aufgelegt war und lediglich das brachliegende Gebiet zwischen See, Schloss, Zihl und Barkenhafen berücksichtigte, hatte eine gemischte Nutzung mit Grünflächen, Freizeitbereich und einer verdichteten Überbauung vorgesehen. Vor allem diese Überbauung hat Kritiker auf den Plan gerufen.

Der «Zwischenschritt», wie ihn die Gemeinderatsdelegation bestehend aus Bernhard Stähli, Ruedi Brechbühl, Heidi Stauffer (alle Nidau) und Hans Stöckli sowie Ueli Haag (beide Biel) nennt, stösst zwar grösstenteils auf Zustimmung. SP-Stadtrat Erich Fehr ist der Ansicht, es sei «wichtig und richtig, die gesamte Seebucht einzubeziehen». FDP-Stadtrat Martin Rüfenacht und Tourismus-Direktor Samuel Kocher üben aber auch leise Kritik: Es hätte viel früher gesamtheitlich geplant werden müssen, finden sie.


Seebucht: Zukunftsperspektiven

Bieler Tagblatt vom 28.04.2003, Ressort Biel-Agglo

Endlich den See für immer erobern

Alle sind sich einig: Das Bieler Seebecken braucht eine grosse Promenade. Ob aber nun Konzerte stattfinden oder Hunde überall frei herumlaufen sollen, darüber ist man sich uneins.


Autofrei wohnen: Landleben in der Stadt

Artikel (Achtung 3.7 MB)

WWF Magazin 2/2003


Nie mehr Wald

Bieler Tagblatt vom 26.02.2003, Ressort Schlagzeilen

Weil der Wald in der Seebucht für die Expo gefällt wurde, hat man heute freie Sicht auf den See. Geht es nach Biel und Nidau, soll es so bleiben.

as. Für den Expo-Park musste das rund 10 000 Quadratmeter grosse Wäldchen in der Seebucht weichen. Die Rodungsbewilligung, ausgestellt von Bund und Kanton, ist jedoch nur befristet und mit Auflagen verbunden. Demnach muss die Stadt Biel - sie hat die Verpflichtung von der Expo übernommen - den Wald bis Ende 2004 an Ort und Stelle wiederherstellen. In der Seebucht soll dereinst aber unter anderem ein Wohnquartier entstehen. Ein Wäldchen würde das Quartier vom See abschneiden, finden die Nidauer Behörden. Auch in Biel hält man deshalb die Aufforstung in der Seebucht für wenig sinnvoll. Um dem Gesetz Folge zu leisten, müsste Biel Ersatzmassnahmen vorsehen. Die Umweltorganisationen stehen solchen Mass-nahmen weitgehend positiv gegenüber.


Aus für das Wohnen am See

Bieler Tagblatt vom 12.02.2003, Ressort Schlagzeilen

Wie soll die Seebucht dereinst aussehen? Ob dieser Frage erhitzen sich seit Jahren die Bieler und Nidauer Rats-Gemüter. Der neue Richtplan ist nah.

as. Wohnungen in privilegierter Lage am See hätten in der Seebucht zwischen Biel und Nidau nach der Expo entstehen sollen. So zumindest sah es der erste Richtplan, Variante A, vor. Doch davon wollte man sowohl in Bieler als auch in Nidauer Stadtratskreisen nicht viel wissen, zumal man bei besagter Planung gerne mitgeredet hätte (das BT berichtete).
Nach Marschhalt und Einsetzen einer gleichberechtigten stadträtlichen Begleitkommission wurde es ruhiger um die Seebucht. Nun soll bald der zweite Richtplan, Variante B, zur öffentlichen Mitwirkung vorliegen. «Noch sind nicht alle Arbeiten abgeschlossen. Jedoch im März, spätestens April, sollten wir so weit sein», sagt Brigitte Deschwanden, Vize-Präsidentin der Begleitkommission.
Nach dem neuen Richtplan sei die Baulinie wegen der archäologischen Fundstellen im Zihl-nahen Bereich in Richtung Dr.- Schneider-Strasse verschoben worden. Dies würde mehr Grünfläche als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung bedeuten. Fraglich sei jedoch, ob die Baulinie wegen der Schwermetallbelastung des Grundes noch einmal weiter in Richtung Schlosspark verschoben werden müsse. Handle es sich doch hier, so Deschwanden, um eine komplizierte Zusammenarbeit zwischen der Standortgemeinde Nidau, der Landbesitzerin Biel und kantonalen Experten. Klar dagegen ist, dass die Stadt Biel, sie besitzt den grössten Teil des Seebucht-Terrains, den Bereich zwischen BKW-Gebäude und Coop-Tankstelle entlang der Dr.-Schneider-Strasse an Nidau verkaufen will. Ob allerdings diese Gemeinde angesichts der Altlasten und der besonderen archäologischen Verhältnisse auf diesen Handel eingeht, ist fraglich.


«Im Grunde machen wirs für die Kinder»

der Bund vom 14.9.2002, Nidau

Nidau / Autofreie Siedlungen, wie sie die IG Seebucht für das Expo-Park-Gebiet fordert, müssen nicht eine Utopie sein. Auf Einladung der IG stellte ein Vertreter der Vauban-Siedlung in Freiburg im Breisgau den Nidauern das dortige, teilweise schon realisierte Projekt vor, das sich seiner Meinung nach auch am Bielersee verwirklichen liesse.


Seebucht - wie weiter?

Bieler Tagblatt vom 20.08.2002, Nidau

as. In rund zwei Monaten ist die Expo Geschichte. Wie der Nidauer Expo-Park dann aussehen soll, beschäftigt auch den Nidauer Handels- und Gewerbeverband (HGV). Denn: Der Grund, auf dem der Expo-Park steht, ist praktisch die einzige grosse Baulandreserve, über die die Gemeinde noch verfügt - und dies an bester Lage am See. Geplant war auf dem Gelände eine Wohnüberbauung, als der Nidauer Stadtrat einen Marschhalt beschloss. Gemeindepräsident Bernhard Stähli will allerdings mit der Planung weiterfahren und diesen Herbst konkrete Resultate präsentieren. Zwecks Meinungsbildung lud gestern Abend der HGV Nidau zu einer öffentlichen Gesprächsrunde.


Seebucht «ein wichtiges Gebiet»

Bieler Tagblatt vom 14.08.2002, Nidau

mt. Der Handels- und Gewerbeverband Nidau (HGV) ist gemäss Medienmitteilung von gestern der Ansicht, dass die Nidauer Seebucht «für die Zukunft Nidaus eine wichtige Rolle spielt».


IG Seebucht: Vereinsgründung
Wer braucht da ein Auto?

Bieler Tagblatt vom 27.06.2002, Ressort Biel-Agglo

Am Dienstag wurde die IG Seebucht gegründet. Der Verein will auf dem Gebiet des Expo-Parks in Nidau eine autofreie Wohnüberbauung realisieren.


Seebucht Autofrei?

Bieler Tagblatt vom 25.06.2002, Ressort Schlagzeilen; von Martin Arn

Eine autofreie Siedlung auf dem heutigen Expo-Park zwischen Biel und Nidau: Das schwebt der IG Seebucht vor.


Marschhalt und dann autofrei

Bieler Tagblatt vom 25.06.2002, Ressort Biel-Agglo; von Martin Arn

Darüber, wie der Nidauer Expo-Park dereinst aussehen soll, haben sich vier Mitglieder des VCS Gedanken gemacht: Das Gelände soll autofrei werden. Heute wird deshalb die IG Seebucht gegründet.


 

Quellen:

zur Onlineausgabe des Bieler Tagblatts